Honduras liegt in Zentralamerika, ist spanischsprachig und grenzt auf der einen Seite an den Pazifik und auf der anderen an die Karibik. Die karibische Seite ist eine völlig andere Welt. Diese Nordküste und die vorgelagerten Inseln gehören zur Karibik.
Die eigentliche Attraktion liegt vor der Küste: Sie befinden sich direkt am Mesoamerikanischen Barriereriff, demselben Riff, das sich von Belize bis nach Cozumel erstreckt.
- die Bay Islands,
- Roatán,
- Utila,
- Guanaja.
Utila ist einer der günstigsten Orte der Welt, um das Sporttauchen zu erlernen, und Walhaie, die größten Fische der Meere, ziehen durch diese Gewässer.
Die Inseln wurden von englischsprachigen Kreolen besiedelt, daher hört man hier – wie im übrigen westlichen karibischen Raum – Englisch und nicht Spanisch.
An dieser Küste beginnt auch die Geschichte der Garifuna. Im Jahr 1797 deportierten die Briten sie von der Insel St. Vincent und setzten sie auf Roatán aus. Von dort aus verbreiteten sie sich entlang der zentralamerikanischen Küste bis hin nach Belize. Sie sind ein afro-indigenes Volk mit eigener Sprache, Küche und Musik, und Honduras ist der Ort, an dem sie erstmals landeten.
Landeinwärts von der Küste liegt La Mosquitia, die Mosquito-Küste, ein riesiges Gebiet aus Regenwald und Feuchtgebieten und die Heimat des Volkes der Miskito – eine der unberührtesten Ecken Zentralamerikas.
Das Land ist also zentralamerikanisch geprägt, doch seine Nordküste und die Inseln sind rein karibisch. Honduras grenzt an dasselbe Meer, dasselbe Riff und dieselbe Kultur wie alle anderen Regionen entlang dieser Küste.
Video über Roatán, das karibische Honduras
